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MaCajun, Cajunmusik & more from Louisiana

Die Cajunmusik ist einer der ältesten heute noch lebendigen Volksmusiken dieser Welt. Nachdem die französischen Einwanderer von den Briten 1755 aus Kanada vertrieben und in alle Welt verstreut wurden, fanden sie sich nach langem Suchen über viele Irrwege in Louisiana wieder.

Dort wurden sie im Schmelztiegel diverser ethnischer Gruppen bald dominierend. Cajun-Louisiana war lange völlig unzugänglich, der Verkehr in den Sümpfen und Bayous (Flussarmen) war nur mit Booten möglich. Die Cajuns wie man Sie nach ihrer Herkunft aus L’Acadie in Kanada bald nannte, betrieben Schweinezucht, Fischerei und Jagd (Pelze, Biber, Alligatoren).

1803 wurde Louisiana von Napoleon an die USA verkauft und die Cajuns wurden erst mit den ersten Ölfunden etwa 1900 „entdeckt“, nachdem die ersten Straßen gebaut wurden.

 Die Cajunmusik begann zunächst mit Fiddle, Gitarre, Triangel (Tifee) und erst Ende des 19. Jahrhunderts kam aus Europa das Melodeon (Deutsche Harmonika), eine diatonische Zieharmonika dazu.

Das Leben und die Musik der Cajuns richtet sich damals und heute noch nach dem Motto: Laissez les bons temps rouler / let the good times roll oder: genieße das Leben ständig!

Cajun-Musik beinhaltet die ganze Bandbreite der uns bekannten musikalischen Stile, deshalb polarisiert sie nicht und spricht viele Menschen an, weil jeder etwas bekanntes musikalisches wiedererkennt. Und der besondere Groove der Cajunmusik mit dem besonderen Rhythmus begeistert.

Die Cajun-Musik war immer eine Musik zum Tanzen. Die Tänze sind der two-Step und der langsame Walzer. Aber bei den bluesigen Songs wird (vor allem heute) auch gerne der line-dance getanzt.

 In den USA vermischte sich die Cajun-Musik mit anderen Einflüssen vor allem aus der Country-Musik – und dem Publikumsgeschmack folgend auch mit vielen Blues- und Rockeinflüssen. Viele Gruppen pflegen die traditionelle Cajun-Musik, weitere entwickeln auf der traditionellen Basis einen eigenen Stil. Hier ist vor allem die Gruppe „Beau Soleil“ mit dem Geiger Michael Doucet erfolgreich und auch ein Vorbild für MaCajun!

Nahe verwandt ist die Zydecomusik, deren Ursprung die Cajunmusik ist, aber von den Farbigen Louisianas mit Power und fetzigem Rhythmus gespielt wird.

 In einigen Filmen ist die Cajunmusik auch den Europäern bekannt geworden: z.B. „Der letzte Amerikaner“, „The Big Easy“ /Der große Leichtsinn, „Passion Fish“ und der deutsche Film „Schulze gets the Blues“ sowie viele andere Filme, die in Louisiana spielen.

 

Die deutsche Gruppe MaCajun wurde 1995 gegründet. Die Cajunmusik kam gut an in Norddeutschland und fand schnell viele Fans.

Mit der neuen Formation im Sommer 2009 und nur noch zwei Musikern der ersten Stunde konnte der Cajungroove perfektioniert werden. Mit Schlagzeug, Percussion und E-Gitarre kann MaCajun nun auch Fiddle und Accordion den richtigen Druck geben. MaCajun spielt und pflegt sowohl den traditionellen Stil der Cajunmusik, spielt zunehmend aber auch neuere Arrangements. Auch die Zydeco Musik findet nun zunehmend Begeisterung bei MaCajun und den vielen Fans. Auftritte vor allem im norddeutschen Raum, aber auch auf europäischen Festivals haben MaCajun nicht nur in der Cajunscene bekannt gemacht.

MaCajun hat inzwischen drei CD’s aufgenommen und 2011 den europäischen Cajunaward als beste europäische Cajungruppe unter 70 Gruppen bekommen.

MaCajun, das sind heute Klaus Haettich an den Akkordeons, Maria Eccarius an der Fiddle, Jürgen Deepe an den Gitarren, Günter Khuen an den Bässen, Horst Ramacher am Frottoir und Rudolf Goldberg am Schlagzeug.

 

 Das aktuelle Pressefoto :

 

 

 

 

 

 

 

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