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 Die MaCajun Story 

Der Anfang

 

Als die Cajun-Musik in Deutschland fast noch unbekannt war, hörte Klaus Haettich 1987 eine Sendung im Radio mit traditionellen Cajun Stücken.Diese Musik nahm ihn sofort in ihren Bann und ließ ihn nicht mehr los.
Obwohl er sich bis dahin erfolgreich der Skiffle Musik verschrieben hatte, ist er von frühester Jugend an vor allem Akkordeonspieler. Allerdings ruhte das Instrument seit vielen Jahren.
Man schrieb das Jahr 1990 und das Internet war noch nicht bekannt. So war es unglaublich schwierig, etwas über die Cajunmusik zu erfahren. Durch einen Zufall (gibt’s den!?) erfuhr er die richtige Schreibweise – "Cajun". Und dann öffnete sich diese neue alte Welt!

Auch bei dem Verlag 2001 konnten die ersten Scheiben aufgetan werden und dann wurden es ganz langsam auch in anderen Plattenläden mehr.

Nun konnte das Akkordeon wieder vorgeholt werden und damit fing die nächste Enttäuschung an: diese Musik war so auf dem Tastenakkordeon einfach nicht richtig spielbar. So ruhte dann der Wunsch, diese Musik zu spielen erst mal wieder einige Jahre.
Indem aber die CD-Sammlung wuchs, wuchs auch der Plan, diese Musik nun endlich mal zu spielen. 
Viele angesprochene Musiker aus dem Bekanntenkreis reagierten skeptisch, aber einigen gefiel diese Musik.
Nun ist es nicht jedem Musiker in die Wiege gelegt, nach Gehör zu spielen, während das Abspielen vom Blatt meisterlich beherrscht wird. Als dann Erhard Sieck mit seinem Akkordeon, Wolfgang Köhler mit Bass und Gitarre sowie Heide Fechner mit der Geige dazukamen, sollten erst einmal Noten beschafft werden.
Damit ging das Gerenne wieder los. In einem „Musikkeller“  in Hamburg hatte man Erbarmen und brachte aus den USA die CD und Notenhefte unter dem Titel "Cajun Dance Hall" mit. 
Nun konnte es richtig los gehen und es klappte auch. Dass diese Stücke und die Noten nicht sehr viel mit der traditionellen Cajunmusik zu tun hatten, störte zunächst wenig, der Anfang war gemacht. 
Für weitere Stücke wurden dann Noten geschrieben so gut es ging und der musikalische Grundstock war gelegt. 
Für den Rhythmus sollte auf eine Schlagzeug verzichtet werden und so konnte Henning Lindner als alter Waschbrettspezi gewonnen werden, der auch bald lernte, dazu die Pauke zu betätigen, damit die Musik etwa "Bumm" bekam. Schließlich hörte Bernd Benz (Akkordeonfreak) von Erhard, daß wir so eine tolle Musik spielen und wollte unbedingt mitmachen. Nun hatten wir aber schon zwei Akkordeons und eigentlich langte das auch völlig aus. Zwischenzeitlich hatte Klaus sich ein einreihiges Knopfkordeon von der "Weltmarke" Hohner gekauft, mit dem der Sound schon besser hinzukriegen war. (Bald folgten weitere Originale aus Lousiana von Larry Miller.) 
Schließlich ließen wir uns von Bernds Künsten überzeugen und spielten dann auch mit drei Akkordeons! Das klang zwar powerig, aber dafür fehlte es an anderen Instrumenten, so dass Klaus immer alle anderen Instrumente die gerade fehlten übernahm. 
Dieses passierte alles vor dem ersten Auftritt im Jahre 1996 auf einem Westernreittunier in der Lüneburger Heide.

 
 

 

Der Weg nach Oben

 

Die Musik kam toll an und das Eis war gebrochen. MaCajun konnte starten.
Resümierend ist der Stil zunächst durch die "Cajun Dance Hall" geprägt worden, was einige Cajun-Puritaner die Nase rümpfen läßt, aber die Musik von MaCajun kam toll an und MaCajun hat sich weiterentwickelt. 
Inzwischen ist das freie Spielen schon fast normal und ständig wurden neue Stücke eingeübt. Wiederum zwischenzeitlich wurde dank den Möglichkeiten des Internets die ganze Cajunwelt zugänglich. Videos und Lehrbücher konnten beschafft werden und das Erleben von Cajungruppen auf europäischen Festivals trug wesentlich zur Verfestigung des "vielfältigen" Stiles von MaCajun bei.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, die Cajun-Musik in ihrer Vielfalt einem großen Publikum nahe zu bringen. Und ebenso vielfältig, wie die unterschiedlichsten Interpreten diese Musik anbieten, bringt sie MaCajun rüber. Die Spannweite von Beau Soleil bis zu Bruce Daigrepont, Jimmy C. Newmann und traditionellen Interpreten ist so vielfältig wie der Stil von MaCajun. Damit unterscheidet sich MaCajun deutlich von anderen Cajungruppen.

Letztlich soll es auch dem (deutschen) Publikum gefallen. Und überall wo MaCajun auftritt, wird der Kreis der Fans dieser Musik und von MaCajun größer!

Ein Thema war die erste CD. So puritanisch wie die ursprüngliche Musik sollte auch diese CD wenig Technik ausstrahlen und die ersten Aufnahmen wurden im Übungskeller gemacht und nach Fertigstellung wieder eingestampft.
Zum  50. Geburtstag im Jahre 2000 bekam Klaus von seinem Sohn Sascha die erste Homepage für MaCajun geschenkt, die inzwischen von dieser zweiten neuen ersetzt wurde. Die erste CD „Les Mardis Gras“ wurde Ende 2002 im Studio produziert und hat schon  viele Freunde gefunden.

Im Sommer 2003 trennten sich Erhard und MaCajun. Einig waren sich alle MaCajuner, dass der Stil der Gruppe im Wesentlichen beibehalten werden sollte. Deshalb sollte ein Kontrabass das ewige Instrumentenwechseln von Klaus und Wolfgang beenden. Nach Umfragen in den bekannten Musikerkreisen wurde bald mit Günter Khuen der Kontrabassspieler für MaCajun gefunden. Günter kannte bereits durch seine Bluegrassvergangenheit die Cajunmusic und spielte sich schnell ein. Dem Drive von MaCajun hat das sehr gut getan, ohne dass der Stil verändert wurde! Klaus kann sich nun im Wesentlichen auf seine Cajun-Akkordeons konzentrieren und greift nur bei einigen Stücken noch zum Banjo, zur Gitarre oder zu der Triangel.

Im Herbst 2005 spielte MaCajun aud dem Dänischen Festival in Koege und freundete sich mit vielen Skandinavischen Cajun Musikern und Fans an.

Im Frühjahr 2006 entstand die zweite CD "Dix Années de MaCajun", die ein wirklicher Ohrwurm geworden ist und sich sofort gut verkaufte.

Auf dem Zydeco- und Cajun-Festival in Raamsdonksveer in Holland wurde MaCajun nach einer Internetabstimmung zur zweitbesten Cajunband Europas gekürt - darauf sind wir ganz besonders stolz!

Das 2. Norddeutsche Cajun Festival im November 2006 mit Tanzworkshop war ein so großer Erfolg, dass in 2007 das 3. Norddeutsche Festival folgte. Unsere Tanzworkshops machen Erika und Werner Diekmann, mit denen uns inzwischen eine langjährige Freundschaft verbindet.

 Nach einer ruhigen Phase, die durch eine inzwischen überstandene Krankheit eines Mitspielers bedingt war, hat sich MaCajun Anfang 2007 mit Dieter Kraatz als Fiddler verstärkt. Er hat eine Karriere in der Bluegrass und Irish-Folk Szene hinter sich und wird zusammen mit Heide MaCajun vor allem musikalisch weiter voran bringen. Heides Absicht war immer, rechtzeitig in den Cajunruhestand zu gehen und der wurde nun vorbereitet.

Nachdem sich auch Bernd den Ruhestandsabsichten anschloss, wurden die Abschiedskonzerte der alten bewährten Formation im Juni 2008 gegeben. Die neue/alte MaCajun - Truppe hatte sich nun schon auf das alleinige musizieren vorbereitet und dabei mehreren Gitarristen die Cajunmusik nahebracht. Letztlich haben wir mit Friedrich Boenig einen sehr erfahrenen Profi gefunden, der das Flatpicking und auch die E-Gitarre und Dobro beherrscht und unsere neue Stilrichtung mit seinen Fähigkeiten perfektioniert.

MaCajun hatte sich für die Zukunft eine Stilrichtung vorgenommen, die die bisherige große musikalische Professionalität beibehält und mit neuer Power versieht.

Im Juni 2008 ist MaCajun wieder von den Fans zur 2. besten Cajunband Europas gewählt worden. Im Dezember haben wir die dritte MaCajun Cd "Allumée" mit 13 traditionellen Stücken im modernen Sound aufgenommen. Schließlich wurde MaCajun im Juni 2009 wieder zur drittbesten europäischen Cajungruppe gewählt und spielt wieder ganz vorne mit! Im August 2009 trafen wir bei einem Konzert in Südergellersen Ditmar Frommke. Neben seiner Musikerkarriere als Pianoplayer hat er sich auch der Technik verschrieben und mag Cajun- Musik. So wurden wir uns schnell einig: Ditmar wurde unser neuer Techniker und stellte uns auch die Technik für etwas größere Auftritte - und vielleicht auch demnächst mal seine Pianofähigkeiten. Dann kam Ende 2009 auch noch Rudolf mit seinem Schlagzeug dazu. MaCajun war jetzt reif für mehr Power. Jetzt ging es richtig los und die Termine in 2010 sprechen für sich. Leider mußten wir schon von Juni an ohne unseren Sänger und Gitarristen Wolfgang Köhler auftreten. Seine schwere Krankheit erlaubte es ihm nicht mehr, mit uns aufzutreten. Am 18. August 2010 erhielten wir die Nachricht, dass er von seiner schweren Krankheit erlöst wurde. Nun war gewiss, dass wir uns für immer darauf einstellen mußten, ohne ihn aufzutreten. Seinem letzten Wunsch entsprechend hat MaCajun auf der Trauerfeier die Musik gespielt - ein wundersames Erlebnis, wie einfühlsam 2-steps gespielt werden können.

Seitdem folgten viele tolle Auftritte - MaCajun hat sich neu formiert und tritt in alter Qualität und mit neuer Power auf. Wir sind inzwischen für viele Festivals und Sadtfeste gefragt.   MaCajun kann schon nicht mehr alle Terminwünsche erfüllen - schauen Sie in unsere Termine! Der Terminkalender von MaCajun zeigt die öffentlichen Auftritte, weitere Auftritte sind private oder geschäftliche Veranstaltungen, die immer weitere Empfehlungen auslösen.

Sprechen Sie uns gerne an - für Ihre Feier bietet MaCajun die Musik, die (fast) jeden begeistert!

Wir spielen auch in kleinerer Besetzung und dann auch unplugged für die kleine Musik zwischendurch!

Im August 2011 hatten wir unseren größten Erfolg: unsere Fans wählen uns via Internetabstimmung zur besten Cajunband Europas 2011. Auf dem größten und besten europäischen Cajunfestival Europas in Saulieu in Frankreich wurde uns dieser Pokal übergeben. Nun wollten wir diesem Anspruch weiterhin gerecht werden und bei vielen neue Auftritten die Cajunmusik und natürlich MaCajun noch bekannter zu machen! 2012 war ein erfolgreiches Jahr mit viele neuen Veranstaltungen. Im Dezember 2012 stieg Henning Lindner aus der Gruppe aus und es mußte ein neuer Frottoirspieler gefunden werden. Wir konnten den Percussionlehrer Marc Zumsande aus Lüneburg für die Cajunmusik und das bis dahin für ihn unbekannte Frottoir begeistern. Bereits nach kurzer Übungszeit konnten wir im Januar mit ihm auftreten. Leider paßten seine vielfältigen Termine nicht mit unserem Terminkalender zusammen und wir mußten uns weiter umsehen. Das war aber gut so, denn mit Horst Ramacher haben wir einen "alten Hasen" gefunden, der das Frottoir und andere Percussiongeräte schon fast seit seiner Geburt bearbeitet.

Ebenso haben wir auch aus Termingründen einen neuenTechniker, der uns auch schon mehrfach ausgeholfen hatte. Hauke Rühmkorf ist jetzt immer fest dabei.

Ende 2013 haben wir bei einem Livekonzert unsere neueste CD "MaCajun Toujours" aufgenommen. Alles echt mit tollem live-feeling ohne Tricks bei der Abmischung - so live, wie sich jeder bei unseren Auftritten überzeugen kann.

Und eine weitere Neuerung gibt es: Friedrich hat uns zum Jahresende aus privaten Gründen verlassen, steht aber weiterhin zur Verfügung, falls es mal kneift !

Unser neuer Gitarrist Roland Ott kommt auch aus Lüneburg und blickt mit der akkustischen Gitarre, aber auch mit der Fender E-Gitarre auf ganz viel Bühnenerfahrung in verschiedenen Gruppen zurück.

2 Jahre haben wir erfolgreich mit dieser Formation gespielt und Ende 2016 haben wir einen Musikerwechsel.

Dieter und Roland haben die Gruppe verlassen und MaCajun spielt ab 2017 in neuer Besetzung. Wir konnten Maria Eccarius als neue Fiddlerin und Jürgen Deepe als neuen Gitarristen gewinnen.

Diese neue Formation präsentiert sich erstmals am 21.1.2017 in Salzhausen. Näheres demnächst hier.